Verwöhnen und Verwöhnen lassen Berührung, die unter die Haut geht Entspannung ist erlernbar. Das Paar: kleinste UND intensivste Selbsterfahrungsgruppe

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Berührung, die unter die Haut geht

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Entspannung ist erlernbar.

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Das Paar: kleinste UND intensivste Selbsterfahrungsgruppe

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Körper

Mit allen Sinnen erfährt der Mensch die Welt, vom ersten Tag des Lebens an. Der Körper ist Erfahrungsraum für die sinnliche Wahrnehmung, für erlebte Gefühle und für die Gedanken und Überzeugungen.

In der westlichen Kultur heißt Körper-lichkeit in erster Linie Funktionalität. Von Männern und Frauen wird erwartet, dass Sie etwas leisten und abliefern: Erfolg, Schönheit, Karriere. Der Körper wird mehr behandelt wie ein Werkzeug, statt wie ein guter Freund. Funktioniert der Körper nicht mehr, wird er „repariert“.
Genuss ist – wenn überhaupt – nur als Belohnung für schwere Arbeit erlaubt: erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Arbeiten Sie besser, wenn Sie körperlich erschöpft sind?

Sexualität

Der Leistungsgedanke macht auch vor der Sexualität nicht halt. Statt das Liebesspiel als Liebes-Spiel zu genießen geht es oft darum, Orgasmen zu machen, Stellungen einzunehmen, gut auszusehen. Sex soll sein wie Tütenreis: Gelingt immer und klebt nicht.

Sexualität wird damit zur Inszenierung, es wird geschauspielert, um der vermeintlichen Norm zu entsprechen. Ob es dann ein Lustspiel wird, ein Drama oder gar eine Tragödie hängt von vielen Faktoren ab. Wir finden, Sexualität soll Lust machen. Es sollte um die beteiligten Menschen gehen, nicht um die Aufführung.

Wozu machen Sie eigentlich Sex?

Beziehung

Beziehung ist die Bühne, auf der Sexualität stattfindet. Jede Art von Beziehung bringt ihre eigene Sexualität hervor – wenn man sie lässt. Sexualität in Beziehung bedeutet immer auch ein Dilemma: Zuviel Nähe treibt die Erotik aus dem Haus, man wird gewöhnlich und gewöhnt sich aneinander. Zu wenig Nähe lässt Sexualität mechanisch und unverbunden werden.

Sich hinzugeben ohne sich aufzugeben, den anderen zu nehmen, ohne ihn oder sie zu übersehen, das eigene Da-sein zu spüren und gleichzeitig eine innige und erregte Verbindung zu halten – das ist eine Kunst – im Alltag wie beim Liebesspiel.

Was erlauben Sie sich?

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